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Ein besonderes Wiedersehen für unsere B-Junioren beim Freiberger Silberstadtpokal

Beim Silberstadtpokal des BSC Freiberg gab es am letzten Wochenende ein Wiedersehen unserer B-Junioren und ihrem ehemaligen Mitspieler Alexander Haupt, der seit drei Jahren seine Schuhe beim Chemnitzer FC schnürt. Nachdem man sich auf dem Hallenparkett gleich zweimal begegnete, sprachen wir mit Alex und unserem Trainer Philipp Nitschke über das besondere Wiedersehen.

SG Striesen (S): Alexander, wie war es für dich auf die SG Striesen, deinen alten Verein, zu treffen?

Alexander Haupt (A): Es war ein Gefühl von zu Hause, Freude gemischt mit Aufregung.

S: Welches Gefühl hattet ihr, euch persönlich mit verschiedenen Mannschaften zu begegnen?

A: Es war ein sehr schöner Moment, da man sich an die schöne Zeit mit Philipp als Trainer erinnerte.

Philipp Nitschke (P):  Auf Alex zu treffen war richtig schön und auch zu sehen, wie er sich nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich richtig gut entwickelt hat. Er kam direkt auf mich zu und die Freude beruhte auf Gegenseitigkeit – das war ein tolles Gefühl. 

S: Und wie war es dann gegeneinander zu spielen?

A: Es war schön, aber auch unschön zugleich, da es Spaß macht gegen Freunde zu spielen. Gleichzeitig schmerzt es aber, sie verlieren zu sehen.

P: Gegen den Chemnitzer FC zu spielen, war sehr herausfordernd. Als Alex noch mein Spieler war, meinte ich immer: „Ich hätte keinen Bock gegen ihn spielen zu müssen.“ – heute war es so weit.

S: Wie reagierten die Striesener Spieler auf das Wiedersehen mit Alex?

A: Sie freuten sich mich zu sehen. Als wäre ich immer noch ein Teil der Mannschaft und einer von ihnen.

P: Nachdem ihn alle unsere Spieler erkannt hatten, sind sie direkt zu ihm und alle haben sich herzlich begrüßt und gefreut sich wiederzusehen.

S: Wie haben sich in euren Augen die Striesener geschlagen?

A: Extrem gut. Vor allem als Team, da der Zusammenhalt und die Mentalität dadurch nicht zu übersehen waren.

P: Wir haben als jüngste Mannschaft in einem sehr gut besetzten Turnier sehr mutig, clever und leidenschaftlich Fußball gespielt. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und das Erreichen des zweiten Platzes.

S: Und wie schlug sich der Chemnitzer FC?

A: Wir waren nicht so eine geschlossene Einheit wie Striesen. Aber durch unsere Individuelle Klasse konnten wir schlussendlich die Spiele für uns entscheiden.

P: Der CFC hat richtig gute Einzelspieler, die es verstehen jeden Fehler schnell auszunutzen. Sowohl körperlich als auch sportlich sind die Jungs richtig gut drauf. 

S: Warst du zufrieden mit dem Turnierausgang?

⁠A: Ich persönlich fand den Ausgang okay. Klar freu ich mich, dass wir gewonnen haben, nach einer ergebnistechnisch schweren Zeit stärkt es uns als Mannschaft. Aber Striesen hätte es auch verdient, da sie fast alle ein Jahr jünger sind und sich souverän durch das Turnier kämpften ohne vor „großen“ Gegnern zurückzuschrecken. Daher ist es ein gemischtes Gefühl über den Ausgang.

P: Mit dem Turnier bin ich richtig zufrieden. Natürlich bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft und dass wir mit unserer mutigen und leidenschaftlichen Art und Weise Fußball zu spielen so weit gekommen sind. Großes Lob an die Mannschaft, aber auch an Freiberg, die wieder mal ein richtig gutes Turnier auf die Beine gestellt haben.

S: Danke für eure Ausführungen und eine schöne Weihnachtszeit.

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