Erste in Torlaune
11Mai
Erste in Torlaune
Uwe Altmann Mai 11, 2017 Keine Kommentare

Erste in Torlaune

Mit einem deutlichen 10:1 fährt unsere Erste bei der SG Motor Trachenberge den höchsten Punktspielsieg seit dem 06.12.2008 ein (14:1 gegen den FV Laubegast II).

Dabei zeichnete sich schon vom Beginn an ab, wie sich die Partie entwickeln sollte. Immer wieder waren es unsere Mannen, die es nach vorne drängte. Einzig in den ersten fünf Minuten hatten die Hausherren in der Defensive ein wenig Luft zum atmen. Gleich der erste Abschluss der Partie sorgte für Gefahr. In der sechsten Minute wurde Franz Lampe prima freigespielt, doch er verfehlte das Tor um wenige Zentimeter. Der erste Treffer der Partie sollte nur drei Minuten später fallen. Niklas Klinger kann sich auf der rechten Seite unbehelligt walten und so ohne Bedrängnis den Ball flach in den Strafraum bringen, wo ein Trachenberger Verteidiger den Ball unglücklich ins eigene Gehäuse beförderte. Anschließend drückte man weiter auf das Gaspedal und hatte einige Möglichkeiten zu verzeichnen. Doch erst in der 21. Minute konnte man den Ball zum zweiten Mal in die Maschen befördern. Eine Hereingabe von David Böhme verlängerte Paul-Max Walther zum 2:0 ins Tor. Der nächste Streich sollte elf Minuten später folgen. Walther wird auf der rechten Bahn geschickt, wo er direkt den Ball in den Strafraum befördert. Dort kann sich Richard Eismann gegen seinen Gegenspieler behaupten und den Ball zu Horst Rau ablegen, der mit voller Wucht den dritten Treffer nachlegt. Nur zwei Minuten später aber der Gegenschlag der Gastgeber, welche eine Unkonzentriertheit im Aufbauspiel ausnutzten und sofort konterten. Dies brachte ihnen den Ehrentreffer ein. Nach diesem Gegentreffer standen unsere Mannen wieder stabil und hielten Trachenberge von der eigenen Hälfte fern. Nachdem man auf der anderen Seite weiter munter offensiv weiterspielte, war es Richard Eismann der 41. Minute den alten Abstand wiederherstellte. Ein schnell ausgeführter Freistoß sorgte dafür, dass Walther hinter die Abwehrreihe der Heimmannschaft stibitzen konnte. Dort legte er auf den mitgelaufenen Eismann ab, welcher nur noch einschieben musste.

Im zweiten Durchgang knüpfte man an die bisher gezeigte Leistung an und stürmte weiter nach vorn. Einzig der Ungenauigkeit im Abschluss und dem gut parierenden Schlussmann der Trachenberger war es verschuldet, das man noch nicht höher führte. In der 56. Minute ließ Eismann aber den fünften Treffer folgen. Nach einem Sololauf ließ er auch den Keeper aussteigen und vollendete schlussendlich ohne Probleme. Kurz darauf ließ man das Aluminium erklingen. Florian Glöß zielte zu genau und traf so nur den Pfosten. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit setzte sich Klinger mustergültig auf der rechten Seite durch und drang in den Strafraum, wo er einen hohen Ball in die Mitte brachte. Dort fand er direkt den Kopf von Walther, der freistehend diesen nur noch hinhalten musste und auf 6:1 erhöhte. In der 72. Minute ließ Walther einen schnellen Doppelpack folgen. Zunächst traf er nach Vorlage von Lampe und kurz drauf verwertete er akrobatisch per Hacke auf 1:8. Dies sollte aber immer noch nicht das Ende sein und es folgten weitere Torabschlüsse. Dabei traf man unter anderem ein zweites Mal das Aluminium. Einen herrlich getretenen Abschluss Lampes beförderte der Keeper noch mit den Fingerspitzen an die Latte. Gleich vier Gegenspieler ließ Niklas Klinger mit einem Sololauf aussteigen, welchen er mit seinem  Treffer zum 1:9 abrundete (80.). Den Schlusspunkt der Partie setzte Walther mit seinem fünften Treffer in der 85. Minute. Nachdem der Heimschlussmann einen Schuss von Rau von stark abwehren konnte, war Walther direkt zur Stelle und verwandelte den direkten Nachschuss.

SG Striesen spielte mit:
A. Mittag – D. Böhme (58. M. Bullmann); T. Kausch; H. Rau; M. Arnold – R. Eismann (58. D. Raabe); F. Lampe; F. Glöß; H. Herzog; N. Klinger – P.-M. Walther

Schiedsrichter: Martin Wadewitz

Zuschauer: 47

Tore: 0:1 Einsiedel (9. – ET); 0:2, 1:6, 1:7, 1:8, 1:10 Walther (21., 64., 72., 73, 85.); 0:3 Rau (32.); 1:3 Einsiedel (34.); 1:4, 1:5 Eismann (41., 56.); 1:9 Klinger (80.)