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Beim Hinrundenabschluss gegen den Radeberger SV unterlag relativ uninspiriert mit 1:2 und büßte gleichzeitig den bisherigen Heimnimbus ein.
Das Spiel entwickelte sich sehr zäh, da beide Mannschaften den Ball überwiegend ruhig durch die Abwehrreihen laufen ließen, ohne dabei weitere Gefahren einzugehen. So waren erwähnenswerte Chancen über weite Strecken Mangelware.
Es dauerte ganze 22 Minuten bis Nils Bielinski einmal frei vorm Keeper auftauchte, dabei aber an jenem scheiterte. Fast im Gegenzug konnte auch die Radeberger ihre erste Chance verzeichnen. Nach einem Freistoß landete ein wuchtiger Kopfstoß knapp neben dem Gehäuse. Wer jetzt die Hoffnung auf Besserung hegte, sah sich schwer getäuscht, denn die Partie pendelte sich wieder auf dem unteren Niveau ein. Doch wenige Minute vor der Pause konnten beide Teams noch je eine Möglichkeit herausspielen. Zuerst landete ein Schuss aus aussichtsreicher Position von Alexander Heller über der Latte nach einer Flanke von David Werner. Danach scheiterten die Gäste mit einem Freistoß, der knapp neben dem Tor landete.
Im zweiten Durchgang entwickelte sich die Partie zwar nicht weiter, doch Chancen konnten zunehmend wahrgenommen werden. Jedoch vorwiegend für den Radeberger SV. Nur fünf Minuten nach der Pause hatten die Gäste eine aussichtsreiche Kopfballmöglichkeit, bei der gleich zwei Mann frei am Fünf-Meterraum standen. Für einen längeren Zeitraum besaß Rene Boden in der 55 Minute mit einem schönen Drehschuss die vorerst letzte Striesener Chance. Danach waren es überwiegend die Radeberger, die durch Konterchancen immer wieder gefährlich vor das Tor kamen und Christian Kunath vor schwere Aufgaben stellten. Es dauerte aber bis zur 77. Minute bis die Gäste die Führung erzielten. Nach einem schnellen Gegenstoß über die rechte Seite umkurvte man Kunath und schob sicher ins Netz ein. Nach diesem Tor schienen nun alle Dämmen zu brechen, da die Radeberger immer wieder allein vor Kunath auftauchten. Am Ende scheiterten sie aber immer wieder an den eigenen Nerven. Entweder der Ball landete neben dem Gehäuse oder in den Armen Kunath´s. In der 87. Minute folgte dann die Entscheidung, nachdem gleich drei Radeberger allein Angreifer auf das Tor zu rannten und Kunath am Ende sicher ausspielten. In der Schlussminute der Partie konnte Boden nach einem Zuspiel von Willy Eschrich den Ehrentreffer erzielen.
Bilder und Videos zum Spiel gibt es unter: fussball.de
Die SG Striesen spielte mit:
C. Kunath - F. Schmieder, A. Schneider (45. W. Eschrich) , M. Hüttl, X. Grimplini - M. Jacob, T. Hoppenburg (65. S. Leuthold), D. Werner (57. E. Albrecht), R. Boden - N. Bielinski - A. Heller
Zuschauer: 40
Schiedsrichter: Hoger Papsdorf
Torfolge: 0:1 F. Starke (77.); 0:2 M. Gutsche (87.); 1:2 R. Boden (90.)
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